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Selbsthilfegruppen
für Patienten
Schlaganfall-Selbsthilfe
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ein kostenloser Service für Ärzte und
Patienten von
sanofi-aventis
Schlaganfall-Selbsthilfe
Die meisten Menschen kennen jemanden,
der einen Schlaganfall erlitten hat.
Doch nur 10 % geben in einer Umfrage
an, sich persönlich von einem Schlaganfall
bedroht zu fühlen (zum Vergleich:
12 % fürchten, an AIDS zu erkranken).
Die Realität sieht anders aus:
Mehr als 200.000 Menschen erleiden jährlich
in Deutschland einen Schlaganfall, doch
"nur" 2000 stecken sich jedes
Jahr neu mit dem HI-Virus an (alle Zahlen
von 1999). Schlaganfälle sind die
dritthäufigste Todesursache und
die häufigste Ursache für
eine Behinderung. Und nicht nur ältere
Menschen sind betroffen: Die Hälfte
ist im erwerbsfähigen Alter, etwa
10 % noch keine 45 Jahre alt.
Informieren
und aufklären
Viele Schlaganfälle könnten
verhindert werden, wenn Warnsignale
ernst genommen würden. Information
und Aufklärung sind daher wichtige
Ziele der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe,
die durch folgende Maßnahmen verwirklicht
werden sollen:
Den Internet-Auftritt unter www.schlaganfall-hilfe.de
Aufklärungskampagnen
Das "Schlaganfall-Magazin"
für Patienten) und den Schlaganfall-Newsletter
für Ärzte
Eine Vielzahl von Broschüren ),
zum Beispiel über Risikofaktoren
oder Therapiemöglichkeiten
Verzeichnisse anerkannter Stroke Units
und Rehabilitationskliniken (www.schlaganfall-hilfe.de)
Bücher, Aufklärungsplakate,
Fernsehspots und begleitende Medienarbeit
(www.schlaganfall-hilfe.de). Auch ein
Plakatwettbewerb und ein Journalistenpreis
gehören zum Programm.
Vorbeugen
und Retten
Mindestens die Hälfte der Schlaganfälle
könnte verhindert werden. Doch
dazu müssten viel mehr Menschen
über die Risikofaktoren und über
Alarmsignale Bescheid wissen. 57 % kennen
die Warnzeichen nicht, die einem Schlaganfall
vorausgehen können. Das Info-Mobil
der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
leistet hier wertvolle Dienste. In diesem
mobilen Beratungs- und Untersuchungscenter
kann - auch an Hand von Laboruntersuchungen
- innerhalb von zehn Minuten ein persönliches
Schlaganfall-Risikoprofil erstellt werden,
und natürlich geben die Fachleute
an Bord auch gezielte Auskünfte.
Sie
können auch einen Fragebogen zum
persönlichen Schlaganfallrisiko
bestellen. Die gebührenfreie Telefonnummer
lautet: (0800) 330 22 22.
Die
beste Behandlung ist in den so genannten
Stroke Units möglich, Stationen,
die auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten
spezialisiert sind. Zur optimalen Diagnostik
und der klinischen und apparativen Überwachung
kommen von Anfang an therapeutische
Maßnahmen: Krankengymnastik, Sprach-
und Ergotherapie. Eine Liste der Stroke
Units, die nach den Richtlinien der
Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen
Gesellschaft für Neurologie arbeiten,
ist zu finden unter www.schlaganfall-hilfe.de.
Beraten
und Helfen
Rund 550 ehrenamtliche Helfer sind inzwischen
für die Deutsche Schlaganfallhilfe
tätig. Die Stiftung verfolgt nicht
zuletzt das wichtige Ziel, das Beratungsnetz
immer enger zu knüpfen.
Rund
30.000 Anfragen beantworten die Mitarbeiter
der Stiftung jährlich schriftlich
sowie unter der kostenlosen Telefonnummer
(0800) 330 22 22. Für die Mitglieder
gibt es auch ein Sorgentelefon, das
mit einem Facharzt besetzt ist (www.schlaganfall-hilfe.de)
Ein
weiteres Element der Beratung sind Selbsthilfegruppen.
Für besondere Vorhaben dieser Gruppen
hat die Stiftung auch einen Förderfonds
eingerichtet (http://www.schlaganfall-hilfe.de)
Das
Netz des ehrenamtlichen Engagements
wird durch 120 Regionalbeauftragte getragen.
Sie sind als Schlaganfall-Experten Kontakt-
und Ansprechpartner vor Ort. Die Regionalbeauftragten
organisieren auch Arzt-Patienten-Seminare
und Weiterbildungsangebote für
Ärzte. (www.schlaganfall-hilfe.de)
Ferner
fördert die Stiftung Modellprojekte,
die zu einer verbesserten Schlaganfallhilfe
führen: das erste lokale Schlaganfallbüro,
ein Projekt zur mobil-ambulanten Rehabilitation
sowie eine Therapiegruppe für Schlaganfallpatienten
und ihre Angehörige (alle im Raum
Minden). (www.schlaganfall-hilfe.de)
Forschen
und Fortbilden
Die Stiftung fördert vorbildliche
Forschungsprojekte, um neue Akzente
in der Schlaganfallforschung zu setzen.
Dazu gehört seit 1997 der Aufbau
einer "Schlaganfall-Datenbank",
denn genaue Zahlen über die Verbreitung,
den Verlauf und die Sterblichkeitsraten
fehlten bis dahin. Ferner werden die
folgenden wissenschaftlichen Projekte
unterstützt:
Schnellere
und bessere Diagnose von Schlaganfällen
durch Magnetresonanztomografie-Messungen
(Universität Mannheim)
Verhinderung der Ausweitung eines Hirninfarkts
durch Blockade der Wirkung von Stickstoffmonoxid
(Humboldt-Universität Berlin)
Erbliche Bindegewebsstörung als
Ursache von Schlaganfällen junger
Patienten (Universität Heidelberg)
Bessere Rehabilitation durch längere
Therapie? (Klinik Berlin)
Ursachen und Therapie der Verkrampfung
der Gliedmaßen (Universität
Freiburg)
Für herausragende Forschungsprojekte
schreibt die Stiftung Wissenschaftspreise
aus: den Förderungspreis für
junge Nachwuchswissenschaftler gemeinsam
mit dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller,
sowie den Sanofi-Wissenschaftspreis
mit Unterstützung des Pharmaunternehmens
Sanofi Winthrop.
Auch
die medizinische Fortbildung ist der
Stiftung ein Anliegen - die Regionalbeauftragten
führen regelmäßig Workshops
durch. Folder zur Akutbehandlung und
zur Prophylaxe können angefordert
werden unter www.schlaganfall-hilfe.de.
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